Der VocProf Fremdsprachentrainer ist sowohl Grammatik- als auch Vokabeltrainer, der Sie bestens beim Erlernen englischer Vokabeln und englischer Grammatik unterstützt.
Englisch und Deutsch stammen aus derselben, nämlich der germanischen, Sprachfamilie und dennoch bestehen große Unterschiede. Der Laie mag Englisch für eine "einfache" Fremdsprache halten - und ist sich dabei nicht bewusst, wie sehr er die englische Sprache dabei unterschätzt. Das Englische ist nicht komplexer oder einfacher als irgendeine andere Fremdsprache. Wenn schon, dann fällt es einem deutschen Muttersprachler leichter Englisch zu lernen als Französisch, weil Englisch und Deutsch derselben Sprachfamilie angehören. Das allein ist aber kein Grund zu behaupten, Englisch sei eine einfache Fremdsprache, denn auch (und gerade) sie hat Ihre Tücken - wie im Folgenden gezeigt werden soll.
Für deutsche Muttersprachler ist das Erlernen der englischen Sprache in vielerlei Hinsicht kompliziert. Die englische Sprache hat ihre Problemfelder, die es beim Erlernen richtig anzugehen gilt. Zwei typische Problemfelder möchte ich im Folgenden ansprechen:
Deutsche tun sich häufig schwer wenn es um die richtige Aussprache des Englischen geht. Hat man die typischen Ausspracheschwierigkeiten und -fehler einmal verstanden, so passiert es nicht selten, dass man eine gewisse Freude an der englischen Artikulation gewinnt.
Der Deutschen größtes Laster ist die deutsche Auslautverhärtung. Diese sorgt dafür, dass viele eigentlich stimmhaften Konsonanten stimmlos ausgesprochen werden. Zur Verdeutlichung der Unterscheidung zwischen stimmhaften und stimmlosen Konsonanten: Die folgenden Wörter beginnen alle mit einem stimmhaften Vokal (unterstrichen), deren stimmlosen Entsprechungen, ebenfalls unterstrichen, in Klammern zu finden sind:
Wenn Sie die Aussprache die unterstrichenen Gegenspieler genauer untersuchen, werden Sie feststellen, dass sie immer an derselben Stelle artikuliert werden, wohl aber auf unterschiedliche Weise: Die stimmhaften Konsonanten (links) sorgen im Kehlkopf dafür, dass die Stimmbänder vibrieren. Diese Vibration ist deutlich zu spüren wenn Sie sich bei der Artikulation der Laute an den Bereich des Kehlkopfes fassen. Die stimmlosen Gegenspieler (unterstrichen und in Klammern) hingegen verursachen keine Vibration. Am einfachsten ist diese Opposition in den ersten zwei Wortpaaren nachzuvollziehen, aber mit etwas Übung erkennt man den Unterschied auch anhand der übrigen Wortpaare.
Wie nun unterscheidet sich das Englische vom Deutschen in Bezug auf die Stimmhaftigkeit bzw. Stimmlosigkeit? Zunächst einmal kennen beide Sprachen diese Opposition. Der große Unterschied besteht in den phonologischen Regeln, die im Deutschen für die angesprochene Auslautverhärtung sorgen. Nach dieser werden viele Konsonanten am Silbenende stimmlos (d.h., einfach gesagt, vibrationslos) ausgesprochen obwohl sie eigentlich stimmhaft (d.h. vibrierend) gesprochen werden müssten. Diese "Verhärtung" am Silbenende (Auslaut) gibt dem Wort Auslautverhärtung seinen Namen. Auch dazu ein paar Beispiele:
Beachten Sie nicht die Schreibweise, sondern konzentrieren Sie sich allein auf die Aussprache. Die Konsonanten am Silbenende (unterstrichen) der vorangehenden Wörter werden allesamt stimmlos ausgesprochen (ähnlich braf, gip, Hunt), während ihre Gegenspieler (in Klammern), die sich nicht im Auslaut befinden, weiterhin stimmhaft gesprochen werden.
Die Auslautverhärtung ist ein typisches Phänomen der deutschen Sprache, das es so im Englischen nicht gibt. Aber das Problem besteht nicht nur im Auslaut, es trifft auch häufig für Konsonanten im Inlaut zu. Insgesamt ist dies der Grund, weshalb die Deutsche Artikulation gerade von den Angelsachsen als "hart" empfunden wird. Folglich tut sich der Deutschsprachige oft schwer bei der Aussprache englischer Wörter, denn er neigt dazu, stimmhafte Konsonanten zu verhärten:
An dieser Verhärtung der Aussprache gibt der Deutsche häufig unwillentlich seine Herkunft preis. Es bedarf etwas Übung, um das "phonetische Gehör" zu schulen und die Stimmhaftigkeit der englischen Wörter zu erkennen, und letzlich auch viel Geduld, um die eigene Aussprache "weicher" klingen zu lassen.
Der VocProf Fremdsprachentrainer unterstützt Sie in Ihrem Bestreben nach verbesserter Aussprache durch zwei essentielle Funktionen:
Am besten, Sie laden und installieren die kostenlose Testversion, um folgende Ausführungen nachvollziehen zu können.
Die IPA-Lautschrift erlaubt die Darstellung der Lautschrift für beliebige Vokabeln und Wörter. Auf dem Schreibtisch rufen Sie die IPA-Tabelle über das Menü Bearbeiten | IPA einfügen auf. Wollen Sie eine Vokabel mit ihrer Lautschrift versehen, so können Sie auch das Feld Lautschrift verwenden, wo Sie auf die Schaltfläche [IPA] klicken.
Am sinnvollsten ist es, wenn Sie bei der Erstellung Ihrer Vokabeln und Übungen stets ein Wörterbuch zur Hand haben, welches die Umschrift der einzelnen Wörter angibt. So können Sie die Aussprache schnell nachschlagen und mit Hilfe der IPA-Tabelle in VocProf einpflegen. Beschränken Sie sich dabei nur auf Wörter, deren Aussprache Ihnen Schwierigkeiten bereitet - es hat keinen Sinn, zu jeder Vokabel die Aussprache anzugeben.
Falls Sie die IPA-Zeichen nicht beherrschen, oder deren Eingabe für zu umständlich halten, können Sie auch Ihre eigene Stimme aufzeichnen oder vorhandene Audiodateien einbinden. Die Verknüpfung von Audiodateien und Stimmaufzeichnungen erfolgt je nach Übungstyp auf andere Weise, geschieht aber immer über denselben Dialog. Erstellen Sie z.B. eine Vokabel, so klicken Sie im Schreibtisch auf das Mikrofon-Symbol im Textfeld Audio (so sehen die Schaltflächen zur Verknüpfung von Audiodateien auch in anderen Übungstypen aus). Im Dialog Audiodatei hinzufügen wählen Sie dann den passenden Karteireiter:
Jede Datei, die Sie so einfügen, wird automatisch dem zentralen Medienarchiv hinzugefügt, so dass Sie die Datei bequem in anderen Übungen einbetten können. Sie sollten daher darauf achten, eine möglichst aussagekräftige Beschreibung zu wählen, da Sie die Datei anhand dieser unter allen anderen Dateien im Medienverzeichnis identifizieren müssen.
Ist die Datei ausgewählt bzw. Ihre Stimme aufgezeichnet, klicken Sie auf die Schaltfläche OK. Die Datei wird daraufhin mit der aktuellen Übung an der gewünschten Stelle verknüpft und kann in der Abfrage bzw. im Lernmodus jederzeit durch einen Klick auf das Lautsprechersymbol aufgerufen und abgespielt werden.
Eines der wichtigsten aber wohl am ehesten unterschätzen Problemfelder der englischen Sprache ist ihr enormer Wortschatz. Den meisten Lernern wird erst mit zunehmender Sprachkompetenz bewusst, wie vielfältig und umfangreich der englische Wortschatz tatsächlich ist. Zu den Gründen dieses umfangreichen Wortschatzes kann Folgendes konstatiert werden:
Das Englische ist also seit jeher stark durch rivalisierende Sprachen und Kulturen beeinflusst und verändert worden, die allesamt ihren Beitrag zum englischen Wortschatz geleistet haben. Auszumachen ist dieser Einfluss am ehesten durch das Vorkommen von Wortverwandtschaften oder gar Synonymen zu einem Begriff, die in der Regel unterschiedlichen Spracheinflüssen entspringen:
Dies sind nur wenige Beispiele, die den Sachverhalt verdeutlichen sollen. Für den Englisch-Lerner ergibt sich hieraus das Problem, dass er zum Einen dem enormen Wortschatz des Englischen Herr werden muss, zum Anderen die Abgrenzung der Wörter zueinander genau lernen muss, um sie adequat verwenden zu können.
Eines der wichtigsten Ziele, die in der Entwicklung des VocProf Fremdsprachentrainers verfolgt worden sind, ist die Möglichkeit, Wörter in ihren vielfältigen Bedeutungen und Kontexten effizient zu lernen und die Unmengen an erstellten Übungen einfach und bequem zu verwalten:
Wenn Sie sich selbst von den Vorzügen dieses umfangreichen und leistungsstarken Grammatik- und Vokabeltrainers, der neben Englisch auch für viele andere Fremdsprachen verwendet werden kann, überzeugen wollen, laden Sie sich die kostenlose Testversion herunter.

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